11. St. Galler Infekttag, 23.3.06
Zusammenfassung der Vorträge des 11. St. Galler Infekttages.
Wie viele Impfungen verträgt das Kind? oder Der neue Impfplan für Kinder und Jugendliche
Impfungen im Kleinkindesalter gehören zu den wirkungsvollsten präventivmedizinischen Massnahmen schlechthin. Impfungen gegen Diptherie, Tetanus und Pertussis werden allgemein akzeptiert, etwas weniger die kombinierte Mumps, Masern, Röteln-Impfung. Doch jeEin ewiger Streitpunkt oder Argumente für die Impfungen
Und wenn einmal klar ist, was man alles impfen kann oder soll, so muss dies nun auch den Eltern (meist nur den Müttern) erklärt werden. Denn die Eltern kennen viele der Krankheiten, gegen die heute geimpft wird, nicht mehr. Prof. Lindenmann zeigt in seineDie Rolle des Praktikers für die öffentliche Gesundheit oder Influenza-Pandemie und andere Epidemien
Informationen zur Epidemiologie von Infektionskrankheiten sind die Grundlage der Prävention von Infektionskrankheiten. Das Erheben von epidemiologischen Daten ist eine mühsame Notwendigkeit. Die Daten werden erst dann zuverlässig, wenn die Hausärzte, welcDas häufige Wasserlassen mit oder ohne Brennen oder Harnwegsinfekte in der Praxis
Harndrang muss nicht ein Symptom einer Infektion sein. Und Infektionen müssen nicht zwingend mit einem urethralen Brennen einhergehen. Die Differentialdiagnose und -therapie der Probleme mit dem Wasser werden hier interaktiv diskutiert.
Infektionen der Luftwege, von der Sinusitis bis zur Pneumonie sind oft nicht bakteriell bedingt. Doch der Entscheid, ob eine bakterielle Infektion vorliegt, ist nicht immer einfach. Und auch nicht jede bakterielle Infektion muss antibiotisch behandelt werVogelgrippe aus der Vogelperspektive
Das Referat vor dem Mittagessen, zum Entspannen und Zurücklehnen. H.R. Vögeli fesselt mit seinen ornithologischen Schilderungen zum Vogelzug die hungrigen Zuhörer. Besser könnten weder Name des Referenten noch Thema in die aktuelle Zeit der Bedrohung durcDas rote Bein oder die Crux der Haut-und Weichteilinfekte
Rubor – das klassische Zeichen der Infektion, wie es schon in der Antike beschrieben wurde. Doch auch das rote Bein muss nicht immer auf Infektionen zurückzuführen sein. Und wenn eine Infektion vorliegt, dann kann dies von der harmlosen lokalen InfektionWenn das Fieber nachlässt oder was tun bei Burnout im Team?
Fieber – das kardinalsymptom der Infektionen überhaupt – kann auch im übertragenen Sinne abflachen. Doch im Gegensatz zur Temperaturerhöhung, die wir gerne senken, wird es problematisch wenn wir unsere Arbeit nicht mehr mit dem Fieber der Begeisterung tunDie vergessene Krankheit oder wieso uns Hepatitis C etwas angeht
Doch auch ohne Fieber kann eine Infektion gefährlich sein. So auch die chronische Hepatitis B. Eine Infektionskrankheit, an die wir viel zu wenig denken, und die vielleicht oft in unserer Praxis verpasst wird.Das brandaktuelle Thema oder Vogelgrippe in der Praxis
HIV in der Praxis, wäre eigentlich das Thema gewesen. Aus aktuellem Anlass fokussieren wir aber auf das allgegenwärtige Thema: Vogelgrippe. Was muss der Hausarzt wissen, wann muss er handeln, und weshalb.