22. September 2026

Was ist ein gefälschtes Impfzertifikat gegen eine gefälschte Sicherheit?

Granit Xhaka soll sich während der Covid-Zeit ein Impfzertifikat erschlichen haben. Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet (Blick). Fast gleichzeitig berichtet das British Medical Journal über ein viel gravierenderes Versagen der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA bei der Überwachung von Impfnebenwirkungen. Der eine Fall füllt die Schlagzeilen. Der andere bleibt in der Schweiz fast ungehört.

Dreigroschenoper?

Bertolt Brecht lässt den Gauner Macheath (Mackie Messer) in der Dreigroschenoper vor seiner Hinrichtung fragen: «Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?» Der Satz ist deshalb so stark, weil er die bürgerliche Doppelmoral blosslegt: Kleine Regelbrüche werden sichtbar bestraft, während grosse, institutionalisierte Fehlleistungen oft in der Sprache der Zuständigkeit, der Verfahren und der Sachzwänge verschwinden.

An die Dreigroschenoper musste ich denken, als mich zwei Nachrichten fast gleichzeitig erreichten.

Die eine Nachricht: Gegen Granit Xhaka wird ein Strafverfahren eröffnet, weil er während der Covid-Zeit eine Impfbestätigung erworben haben soll. Xhaka selbst schrieb auf Instagram, er sei damals «persönlich stark verunsichert» gewesen, habe «grosses Misstrauen gegenüber dem Impfstoff» empfunden und sei von «Ängsten und Verunsicherung» geprägt gewesen. In dieser Gefühlslage habe er eine Impfbestätigung erworben, statt seine offenen Fragen auf dem vorgesehenen Weg zu klären.

Das war falsch. Ein falsches Zertifikat ist kein Kavaliersdelikt. Wer ein amtliches Dokument vortäuscht oder verwendet, verletzt Regeln, die für alle gelten müssen.

Aber wer den Kontext von damals ausblendet, urteilt billig. So fordert zum Beispiel der Tagesanzeiger vorschnell: „Granit Xhaka ist als Captain des Schweizer Nationalteams nicht mehr tragbar“, ohne die Gründe für dieses Vergehen auch gleichzeitig zu beleuchten.

Der Druck war real

Die Covid-Impfung war formal freiwillig. In der gesellschaftlichen Realität war sie es für viele Menschen nicht mehr. Wer beruflich reisen musste, wer in einem Team spielte, wer öffentlich sichtbar war, wer an Veranstaltungen teilnehmen wollte, wer nicht als unsolidarisch gelten wollte, stand unter massivem Druck. Gerade Sportler lebten in einem System, in dem Körper, Karriere, Verträge, Medien und öffentliche Moral fast untrennbar ineinandergreifen.

Man musste sich nicht besonders radikalisieren, um damals verunsichert zu sein. Es genügte, Fragen zu haben: Wie neu ist diese Technologie? Wie gut sind seltene Nebenwirkungen erfasst? Was weiss man über Myokarditis bei jungen Männern? Was bedeutet Nutzen-Risiko für jemanden, der jung, gesund und körperlich hochbelastet ist? Solche Fragen waren legitim. Doch wer sie stellte, wurde schnell in eine Ecke gestellt, in die er oft gar nicht gehörte.

Ich schreibe das als Infektiologe, der den Nutzen von Impfungen kennt und Impfungen nicht grundsätzlich infrage stellt. Gerade deshalb halte ich an einem einfachen Grundsatz fest: Eine Impfung muss freiwillig bleiben. Wirklich freiwillig. Nicht bloss formal freiwillig, während sozialer, beruflicher oder medialer Druck die Entscheidung faktisch erzwingt.

Vor diesem Hintergrund ist Xhakas Verhalten nicht korrekt, aber nachvollziehbar. Es ist der Fehler eines Menschen, der in einer verängstigten, moralisch aufgeladenen Situation einen Ausweg wählte.

Die Staatsanwaltschaft sollte diesen Kontext ernst nehmen.

Und nun der andere Fall

Zur gleichen Zeit erscheint im British Medical Journal ein Bericht, der ein wesentlich grösseres Problem berührt: die Art, wie die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA mit der Überwachung von Covid-Impfnebenwirkungen umging. Das BMJ berichtet gestützt auf interne Unterlagen und E-Mails, dass innerhalb der Behörde bekannt war, dass die angewandten Methoden der Sicherheitsüberwachung nicht empfindlich genug waren, schwere Nebenwirkungen zuverlässig zu erkennen. Dennoch wurde dieser Mangel – wissentlich – hingenommen.

Noch schwerer wiegt der Vorwurf: Die Behörde habe nicht nur wissenschaftlich unzureichend reagiert, sondern auch kommunikativ taktiert. Es ging nicht allein um Datenqualität. Es ging auch um die Sorge, öffentliche Information über mögliche Nebenwirkungen könne «vaccine hesitancy» fördern, also Impfskepsis verstärken.

Wenn das stimmt, dann ist das ein fundamentaler Vertrauensbruch.

Denn Pharmakovigilanz ist kein PR-Instrument. Die Aufgabe einer Zulassungs- und Überwachungsbehörde besteht nicht darin, die Impfbereitschaft zu schützen. Ihre Aufgabe ist es, die Bevölkerung zu schützen. Und dazu gehört, Nebenwirkungen früh, offen und schonungslos zu erfassen — gerade dann, wenn die politische Grosswetterlage Transparenz unbequem macht.

Es geht hier nicht um eine abstrakte methodische Debatte. Es geht um mögliche schwere Nebenwirkungen, auch um Ereignisse mit tödlichem Ausgang. Gerade bei jungen Menschen, bei denen das individuelle Risiko durch Covid-19 sehr niedrig war, musste die Nutzen-Risiko-Abwägung besonders sorgfältig erfolgen. Wenn Sicherheitsdaten ungenügend erhoben oder verzögert kommuniziert wurden, dann betrifft das nicht eine Randfrage. Dann betrifft es den Kern ärztlicher Aufklärung: Menschen können nur frei entscheiden, wenn sie korrekt informiert werden.

Vertrauen entsteht nicht durch Verschweigen

Während der Covid-Zeit wurde oft behauptet, transparente Diskussionen über Nebenwirkungen würden die Bevölkerung verunsichern. Das Gegenteil ist richtig. Verunsicherung entsteht dann, wenn Menschen spüren, dass ihnen nicht alles gesagt wird. Sie entsteht, wenn kritische Fragen moralisch abgewertet werden. Sie entsteht, wenn offizielle Stellen mehr Energie darauf verwenden, eine gewünschte Botschaft zu stabilisieren, als unbequeme Daten sichtbar zu machen.

Wer damals Sorgen hatte, war nicht automatisch irrational. Manche Sorgen waren übertrieben. Manche waren falsch. Aber einige waren berechtigt. Gerade die Myokarditis mit dokumentierten Todesfällen nach mRNA-Impfungen bei jungen Männern zeigte, dass seltene, aber relevante Risiken existierten und ernst genommen werden mussten.

In einer solchen Lage hätte es eine Kultur der Offenheit gebraucht: klare Zahlen, ehrliche Unsicherheit, transparente Abwägung, keine moralische Einschüchterung. Stattdessen entstand vielerorts eine Atmosphäre, in der Zweifel als Störung des Gemeinwohls galten.

Das kleine Vergehen und das grosse Versagen

Ein einzelner Fussballer, der sich aus Angst und Druck ein Zertifikat beschafft, wird öffentlich benannt, kommentiert und strafrechtlich verfolgt. Sein Fehlverhalten ist konkret, personalisierbar, medial dankbar. Man kann es in eine Schlagzeile packen.

Eine staatliche Behörde dagegen, die systematisch zu wenig sensibel überwachte, interne Warnungen kannte und Informationen aus Sorge vor Impfskepsis zurückhielt, verschwindet in technischen Begriffen: Surveillance, Signal Detection, Datenbanken, E-Mails, Methodik. Das klingt kompliziert. Es hat kein Gesicht. Es passt nicht gut in die moralische Dramaturgie.

Aber gemessen an den Folgen ist es ungleich schwerwiegender.

Denn wenn ein Mensch ein Zertifikat erschleicht, beschädigt er Regeln. Wenn eine Behörde Risiken ungenügend erfasst oder der Öffentlichkeit vorenthält, beschädigt sie die Grundlage informierter Zustimmung, schlimmer noch, sie gefährdet Menschenleben. Das ist mehr als ein Verwaltungsfehler. Es ist ein Angriff auf das Prinzip, auf dem moderne Medizin beruht: Aufklärung, Freiwilligkeit, Vertrauen.

Wo bleiben die grossen Medien?

Bemerkenswert ist auch das Schweigen vieler Schweizer Medien. Über Xhaka wird berichtet. Über den BMJ-Bericht zur FDA-Sicherheitsüberwachung habe ich in den grossen Medien kaum etwas gesehen. Einzig Martina Frei hat im Infosperber auf die Problematik hingewiesen. Vorbildlich, wie immer. Aber unsere grossen Medien schweigen weiterhin.

Denn hier geht es nicht um «Impfgegner» gegen «Impfbefürworter». Diese primitive Schablone hat schon während der Pandemie zu viel Schaden angerichtet. Es geht um die Frage, ob Behörden in einer Gesundheitskrise transparent genug handeln. Es geht darum, ob Medien ihre Kontrollfunktion wahrnehmen — auch dann, wenn die unbequemen Fakten nicht zur eigenen früheren Linie passen.

Gerade wer Impfungen grundsätzlich befürwortet, müsste ein besonderes Interesse daran haben, dass Nebenwirkungen lückenlos erfasst und offen kommuniziert werden. Denn jede Vertuschung, jede Beschönigung, jede taktische Kommunikation zerstört langfristig mehr Vertrauen, als sie kurzfristig retten kann.

Auch Xhakas Entscheid gehört in diesen Kontext

Ich wünsche mir, dass die Staatsanwaltschaft im Fall Xhaka nicht nur den formalen Tatbestand sieht, sondern auch den damaligen gesellschaftlichen Druck. Xhaka hat selbst eingeräumt, dass er falsch gehandelt hat. Aber sein Verhalten entstand nicht im luftleeren Raum. Es entstand in einer Zeit, in der viele Menschen den Eindruck hatten, ihre Entscheidung sei nur dann akzeptabel, wenn sie mit der offiziellen Erwartung übereinstimmte.

Eine freiheitliche Gesellschaft darf Menschen nicht in eine Situation bringen, in der sie zwischen körperlicher Selbstbestimmung, beruflicher Existenz und sozialer Ächtung wählen müssen. Und wenn sie es doch tut, sollte sie später mit Zurückhaltung richten.

Das entschuldigt nicht alles. Aber es erklärt viel.

Die eigentliche Frage

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: War Xhakas Verhalten korrekt? Nein, war es nicht. Die entscheidende Frage lautet: Warum empören wir uns so bereitwillig über den sichtbaren Fehler eines Einzelnen, während wir beim möglichen Versagen grosser Institutionen auffallend still werden?

Oder, mit Brecht gesprochen: Was ist ein falsches Impfzertifikat gegen eine behördlich erzeugte falsche Sicherheit?

Wenn wir aus der Pandemie lernen wollen, dann müssen wir diese Frage stellen. Laut. Öffentlich. Und ohne Angst vor dem Vorwurf, damit «Impfskepsis» zu fördern. Denn ehrliche, aktive Aufklärung ist die einzige Medizin gegen Misstrauen.

Und für Granit Xhaka wünsche ich ein wegweisend mildes Urteil, das den gesamten Kontext einbezieht. Ganz nach dem Vorbild der  Dreigroschenoper, in der Mackie Messer kurz vor seiner Hinrichtung begnadigt wird. Im parodistischen Happy End wird jener sogar in den Adelstand gehoben….

PS: gerade hat auch Infosperber einen excellenten Kommentar zu den beiden „Verbrechen“ unter dem Titel: „Fall Granit Xhaka: Die-groesseren Schwindler bleiben straffrei“ publiziert.

Danke, für Ihren Kommentar. Und Danke, wenn Sie sich für weitere Beiträge hier anmelden.


Diskussion erwünscht

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Bisherige Kommentare

  • Ute S.

    Danke für Ihre Gedanken dazu. Aus meiner Sicht, sollte niemand jemals dazu genötigt oder gedrängt werden, Medizin oder Eingriffe in/an seinem Körper zuzulassen, die er/sie ablehnt oder wovor er/sie Bedenken oder gar Angst hat. Granit Xhaka jetzt zu bestrafen, ignoriert alles, was inzwischen bezüglich des Pandemie-Betrugs ans Licht gekommen ist. In Deutschland die RKI Files und jetzt auch die Dokumente des BfAMR (Bundesamt für Medikamenten-Prüfung). In den USA noch mehr. Und mit Sicherheit ist er bei weitem nicht der einzige Mensch, der aus Verzweiflung hat sich eine nicht echte Impfbescheinigung ausstellen lassen.

    Viele sportliche junge Menschen haben Impf-Schädigungen erlitten, sie waren vorher gesunde Menschen.

    Ich finde es unmenschlich, diesen Sportler jetzt vor Gericht zu zerren und zu bestrafen, auch seitens seiner Mannschaft. In Deutschland der Fussballer Joshua Kimmich wurde öffentlich schwerst diffamiert, gemobbt, weil er Zweifel an der der Impfung hatte. Und wie wir alle wissen, ein berühmter Tennisspieler hatte auch sehr grosse Probleme, überhaupt an Turnieren teilnehmen zu dürfen, weil er die Impfung standhaft verweigerte.

    Bei all dem, was die Wahrheit in den USA, Kanada, zum Teil auch anderen Ländern ans Licht bringt über die modmRNA „Therapie“, sollte man auch diesem Sportler vergeben können.

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  • Thomas Horath

    Ja, sehr gute Analyse, Herr Vernazza! Vielen Dank! Wie lange diese Oper wohl noch läuft? Granit Xhaka könnte hier gut in die Rolle des Captains einer viel grössren Mannschaft einsteigen: Die Mannschaft aller Covid-Impfgeschädigten plus die 20%-Gruppe der Covid-Impfverweigerer.

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  • Ute Karasch- Stingl

    Die zu diesem Kontext passend umformulierte Frage von Brecht müsste, muss laut und öffentlich gestellt werden. Das geschieht mit diesem Beitrag.
    Ich bin, was Deutschland betrifft, nicht so positiv gestimmt. Laut und öffentlich?
    Das wird weder möglich sein noch geschehen. In geschützten Räumen, ja, aber sonst eher nicht.

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  • Markus Bischof

    Sehr geehrter Herr Vernazza, besten Dank einmal mehr für ihre Einschätzung.
    Diese zeigt, wie sehr die Zeit der Covidpandemie bis heute weder politisch noch juristisch aufgearbeitet wurde.
    Die Redaktionsverantwortlichen der gesamten Leitmedien, die in ihrer Dummheit sich letztlich schaden, gehören zu den Treibern und Akteuren, die diesen Zustand um jeden Preis weiterführen und sind seit Anbeginn Komplizen dieses Unrechts

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  • Christoph

    Ein äusserst treffender, spannender und präzis formulierter Artikel, der mir aus dem Herzen spricht. Danke sehr.

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  • Salina

    Klar und präzise wie immer! Und genau das auf den Punkt gebracht, was mich immer wieder aufwühlt.
    Anscheinend geht es in diesem Theater nicht nur um drei Groschen, sondern um Milliarden. Anders kann man sich die Vertuschungspolitik nicht erklären.

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  • Elisabeth Müller

    Sehr geehrter Herr Pietro
    Herzlichen Dank auch für diesen Artikel!
    Ein Plädoyer für Granit Xhaka!
    Bin selber eine Ungeimpfte, die Glück hatte, dass sie sich das leisten konnte. War bereits in Pension und konnte zu Hause bleiben.
    Das Dilemma von Granit Xhaka kann ich gut nachvollziehen.
    Meine Frage: Können Sie / oder haben Sie als Fachspezialist diese Informationen auch an Granit Xhaka geleitet? an seine Verteidigung?
    Vielen Dank für Ihre Aufklärungsarbeiten, die ich immer genau lese.

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    • Prof. em. Dr. med. Pietro Vernazza Autor

      Dannke, für Ihren Beitrag. Ich kenne Xhaka leider nicht persönlich, sonst hätte ich ihn kontaktiert. herzlch, Pietro Vernazza

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  • Ruedi Hohl

    Endlich kommt auch diese Seite ans Licht!
    Danke vielmals für diese Aufarbeitung Herr Vernazza

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  • Regula Studer

    Gerade gestern habe ich das Video von Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch zum Thema : Israel, USA, Impfskandal mir angeschaut. Darin wird aufgezeigt wie die offiziellen Behörden systematisch alles vertuscht haben. Es war offensichtlich, dass es schwerwiegende Impfschäden und Todesfälle von Beginn weg gab und auch von der Wissenschaft erkannt und gemeldet wurde. Aber alles wurde unter Verschluss gehalten.
    Unter diesen Aspekten muss das Handeln von Granit Xhaxa betrachtet und auch berücksichtigt werden. Da bin ich ganz Ihrer Meinung, Herr Vernazza!!
    Das Video von Haditsch ist übrigens immer noch auf YouTube abrufbar und wirklich sehenswert. Ich bin so enttäuscht von unseren Behörden und den Medien, dass man davon gar nichts liest.
    Danke, dass Sie es tun!

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  • Bea

    Vielen dank für den guten und treffenden Artikel. Genau so ist es, in der Presse wird Stimmung gemacht gegen Einzelne, währenddessen die ganze Lügerei und Vertuscherei weitergeht….ich als Ungeimpfte kann sagen, ja die Zeit damals als Ungeimpfte war unerträglich! Der (moralische) Druck, je nach Situation riesig. Auch mir kamen damals diese Gedanken. Doch habe ich mich fürs Hinstehen entschieden. Deshalb kann ich die Entscheidung nachvollziehen. Die Leute mit anderer Meinung wurden regelrecht in die Illegalität gezwungen. Wer möchte schon seine Existenz verlieren! Ich bin nicht nur von der öffentl.Presse desillusioniert, der Regierung und der Politik, nein, auch von allen Psychologen und Psychologinnen. Das Phänomen ist so einfach erklärbar und wird tatgtäglich gemacht, es wird das Leben miteinbezogen, die Hintergründe. Nur in diesem Fall hat auch diese Seite komplett versagt. Inklusion, Barrierefreiheit etc. wird nur dort wichtig, wo es gewollt wird. Bei der Impfung galt, da dürft ihr Bürger und Bürgerinnen ‚draufschlagen‘ wie ihr wollt, auch wenn Meinungsfreiheit galt. Ihr alle die jetzt so schreit, lasst euch sagen, ihr habt und hattet keine Ahnung, was für eine Hexenjagd ihr veranstaltet habt und weiterhin tut mit solch aufgebauschten Berichterstattungen! Spaltung liebe psychologische Gilde, jedem Kind wird gelernt, miteinander reden, Verständnis ist der Goldwert. So viel schlimme Kommentare, persönliche wie öffentliche, wie in der damaligen Zeit, mussten wohl kaum jemand je anhören-eine Hexenjagd ja, mit dem Unerschied verbrannt wurde zum Glück niemand. Aber seelisch in die Enge getrieben, so dass es wohl viele gibt, die ein solches Zertifikat, in der grössten Not gekauft haben. Die Not war riesig, wenn man sich nicht impfen lassen wollte. Also psychologische Gilde, wo wart ihr? Oder könnt ihr da bitte mal inkludiernd eingreifen!!! Ja, es macht mich wiederum wütend diese bodenlose Ungerechtigkeit! Und zu guter letzt, ja Presse und Politik, kümmert euch gefälligst darum, unser Volk zu informieren, über solche Eingeständnisse, die nicht vom Einzelnen gemacht wurden, sondern von Regierungsstellen und der Politik. Wie jetzt wieder geschehen. Es fällt sehr schwer, in diese Regierung, in diese Gesellschaft noch Vertrauen zu haben!

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  • Jürg Kuoni

    einfach grossartig. Und mutig.

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  • Rainer Strässle

    Vielen Dank für diesen Beitrag.
    Ich lese Ihre Beiträge mit grossem Interesse. Es ist gut, dass sie dranbleiben. Ich habe auch Ihr Buch „Corona Elefant gelesen.
    Meine Familie, wir wurden auch faktisch „gezwungen“, weil meine älteste Tochter in einer Institution lebt. Nach einem Shot war die ganze Famile krank und ich musste hospitalisiert werden. Natürlich nur Zufall.
    Ich verstehe, dass die Behörden nichts evaluieren wie z B. was hat die Impfung gebracht, wie wirksam war sie und hatte sie Schäden verursacht.
    Ich wünsche Ihnen alles Gute

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  • Manuela

    Vielen Dank für den wertvollen Bericht den ich nur unterschreiben kann. Ich bin geimpft, nicht aus Zwang, sondern weil ich wirklich gehofft und vertraut habe dass es helfen kann. Was bewirkt nun all das was jetzt ans Licht kommt? Impfgegner/ Impfskeptiker werden in ihrer Position gestärkt und impfen sich allenfalls auch gegen andere Krankheiten nicht mehr, was aus meiner Sicht ( ich bin Pflegefachfrau) fatale Folgen haben kann und es verunsichert die Impfwilligen und die Impfbereitschaft wird allgemein geringer. Genau das Gegenteil was eigentlich sinnvoll wäre. Das finde ich sehr schade, ja sogar schlimm. Mit dem, was ich heute weiss, würde ich mich auch nicht mehr impfen lassen. Ich bin dankbar für alle, die den Mut haben offen und unverblümt solche Missstände anzusprechen!

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  • Dr. med. Thomas Hausen

    Danke. Gut wie immer. Eine Impfung ist immer ein Nutzen-Risiko-Abwägen für ein Individuum und auch eine persönliche Entscheidung.
    Das Ergebnis dieser „Verharmlosung“ von Nebenwirkungen bekommen wir jetzt zu spüren. Der größte medizinische Fortschritt der letzten 100 Jahre, nämlich sich vorsorglich vor einer Krankheit zu schützen, gegen die wir keine Therapie haben, gerät in Verruf. Menschen lassen sich nicht mehr impfen, weil sie den Glauben an den positiven Effekt verloren und durch Angst vor Schäden ersetzt haben.

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  • Wendelin Manser

    Vielen Dank, lieber Pietro, für deine Aufklärungsarbeit. In deinem Beitrag steckt für mich sehr viel Wahrheit.

    Zum guten Glück war ich persönlich damals in der glücklichen Lage, dass ich mich nicht impfen lassen musste, weil ich nicht in einem Unternehmen gearbeitet habe, in dem eine Corona-Impfung Voraussetzung dafür war, weiterarbeiten zu können.

    Viele Menschen standen damals jedoch unter enormem Druck und hatten aus ihrer Sicht kaum eine echte Wahl. Ob in der Industrie, der Finanzwelt oder im Profisport – für manche war die Impfung eine Voraussetzung, um ihren Arbeitsplatz oder ihre berufliche Tätigkeit behalten bzw. ausüben zu können. Auch Granit Xhaka hat öffentlich darüber gesprochen, dass er sich mit dieser Frage auseinandersetzen musste.

    Viele Menschen hatten damals Bedenken und Ängste, insbesondere angesichts der damals noch begrenzten Langzeiterfahrungen mit den neu eingesetzten Impfstoffen. Diese Sorgen und die unterschiedlichen persönlichen Entscheidungen sollten ernst genommen werden.

    Ein krasser Widerspruch: Für ein gefälschtes Impfzertifikat drohten empfindliche Konsequenzen, während gleichzeitig die staatlich kommunizierte Sicherheit und Verhältnismässigkeit der damaligen Massnahmen nicht kritisch hinterfragt werden.

    Vorteil für Granit Xhaka aus der ganzen Geschichte: Verzicht vor dieser fragwürdigen Impfung, Genesung durch eigenes Immunsystem.

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  • Yves Bruggmann

    Grossartig durchdacht und geschrieben, merci Herr Dr.Vernazza für diese klaren Worte!

    Der Verweis auf die Dreigroschenoper («Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?») ist sehr geistreich – ich fürchte, sie wird aber von den systemgläubigen Schlafwandlern, welche m.E. noch immer die gesellschaftliche Mehrheit bilden, nicht verstanden werden.

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  • Barbara

    Danke Hr. Vernazza
    Ich kämpfe seit Jahren mit meiner Gesundheit, wegen des Impfschadens durch Moderna(nach der 3.Impfung: ähnliche Symptome wie bei Longcovid)
    Für die verursachten Kosten muss ich alleine aufkommen, Vieles bezahlt die Kasse nicht.
    Die Pharma usw. müsste da stärker in die Verantwortung genommen werden, haben sich ja durch den Impfstoff eine goldige Nase verdient.

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    • Prof. em. Dr. med. Pietro Vernazza Autor

      ja, die Pharmafirmen haben sich vertraglich abgesichert. Sie haften nicht für Schäden. Es sei denn, man könne ihnen nachweisen, dass sie informationen unterschlagen haben. Da sind sie nicht alleine, leider.

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  • Helge Köhler

    Vielen Dank für Ihre Analyse. Ich bin mir sicher, dass sie das aussprechen, was sehr viele Menschen bedrückt. Leider entwickelt sich in vielen Bereichen eine Diktatur der Moral. Das ist furchteinflössend

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  • Thomas Schweizer

    Einhellig wird gesagt, Xhaka habe gegen das Gesetz verstossen. Aber wogegen haben die verstossen, die das Gesetz machten? Sie haben gegen die Verhältnismässigkeit verstossen und sich einseitig informiert. Der Mut eines Anders Tegnell, dank dem Schweden weltweit unter den Ländern mit der niedrigsten Übersterblichkeit in der Pandemie landete, ging ihnen ab. Und sie haben gelogen: Bei der Einführung des Covid Zertifikates wussten sie, dass die Impfung nicht verhindern kann, dass man weiter Virusträger und infektiös sein kann. Und – endlich – haben sie nach meiner ganz persönlichen Me
    inung psychologisch versagt. Sie haben es zugelassen, dass Angst wie ein Flächenfeuer durch das Land ging. In Deutschland scheint diese Angst in Teilen sogar begrüsst worden zu sein. Was hat sie alles angerichtet? Das ist die grosse Frage, die mich am allermeisten belastet.

    Ganz herzlichen Dank, lieber Pietro Vernazza

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  • Petra

    Vielen Dank Herr Vernazza, für die sehr objektive und moralische Gegenüberstellung.
    Klarer kann es nicht gesagt werden und ich hoffe ganz von Herzen, dass ihre Botschaft den Weg in die Öffentlichkeit finden wird.

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  • Bettina Schürch

    Ich bin einfach unfassbar dankbar, dass Sie Herr Vernazza mit viel Sorgfalt eine solide, fundierte Stimme bleiben als Gegengewicht zu dieser leider immer noch erschreckend einseitigen Berichterstattung rund um Covid. Ich hatte nach der Pandemie so auf eine sorgfältige Aufarbeitung gehofft. Wie beispielsweise SRF über Xhaka berichtet, erschüttert mich wieder aufs Neue. Dort sind die Kommentarfunktionen leider auch abgeschafft. Also einmal mehr. DANKE

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  • Monika

    Guten Morgen, Der Artikel sollte Herr Xhaka erreicht haben. Ich wünsche, dass er sich Zeit nimmt dafür 🙏🏻

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